Geschützt: Schnee in Jena:)
Geschützt: Schnee im Elbtal
Geschützt: Ein Alpenwinter aus dem Bilderbuch
Geschützt: Auch in Pommern gibts Schnee
Auf Ski durch’s (Ost-)Erzgebirge

Blick über die (versteckte) Talsperre Rauschenbach und Cämmerswalde zur tschechischen Grenze
Langlauftour zwischen Clausnitz und Cämmerswalde
vom Holzhauer „Ringel“ zur Flaje-Talsperre
von Frauenstein zur Gimmlitz-Quelle
Geschützt: Schnee im Harz
Geschützt: Schnee und Berge in Unterjoch die Erste
Geschützt: Bilder ausm Allgäu (Unterjoch)
Abschiedsgrüße nach dem ersten Besuch in Indien
Daten, die mich so interessieren: -Indien: 3,3Mrd km^2;
-mit einer Längenausdehnung von 3000 km ost-west und 3200 nord-süd;
-knapp 1,4Mrd Menschen
-1 Euro sind 77 indische Rupie
-für 2 Euro bekomme ich einen Monat lang täglich 1,5GB mobile Daten (üblicherweise kann entspannt bis 4GB pro Tag gebucht werden, und die Uni z.B. gibt nochmal monatlich 30-40GB mobile Daten drauf… dementsprechend ist wenig Wlan verfügbar, da es einfach unnötig ist)
Dann gibt es hier mal noch eine Geschichte, die mir in Erinnerung geblieben ist. Es zeigt in etwa was das Ideal in Indien ist… vorurteilsfrei, gastfreundlich und einladend. So habe ich Indien auch kennen lernen dürfen:). Erzählungen zufolge scheint es jedoch, dass durch die britische Besatzung (seit 18.Jhd bis 1947) viel der Offenheit der Inder verloren gegangen ist.
„Ein wichtiger Mann kommt ans Haus eines Ehepaares (könnte der Bruder des Ehemannes sein…weis ich nicht mehr genau:/), und ist sehr durstig. An der Türe verlangt er nach etwas zu trinken, was die Frau ihm bringen soll. Diese erscheint jedoch nicht und lässt ihn scheinbar warten. Als sie dann endlich nach einer Weile mit dem gewünschten bei ihm eintrifft, erfährt der sehr zornige Gast, dass sie mit ihrem Mann gerade gespeist hat und ihm ihre Gesellschaft schenken wollte. Diese Zeit mit dem Ehemann zu verbringen ist in diesem Fall deutlich wichtiger, als sich sofort um den Hinzugekommenen zu kümmern. Der Gast begreift, dass sie sehr richtig gehandelt hat und möchte ihre Art zu Handeln auch lernen. Daraufhin fragt er nach ihrem Lehrer, da sie ihn als Frau nicht lehren soll. Er sucht den Lehrer daraufhin und landet vor einer Fleischerei. Die Arbeit an toten Tieren ist allerdings nicht rein und passt gar nicht zum moralisch vortrefflichen Verhalten, was von einem Lehrer erwartet wird. Auf die entrüstete Nachfrage des Mannes, wie der Lehrer so eine Arbeit ausführen kann, erfährt er, dass die Fleischerei schon vom Vater übernommen worden ist und dass der Lehrer in ihr arbeitet, da er die Familie mit dem Erlös ernähren muss, wenn diese nicht verhungern will. Damit war für ihn schon die erste Lektion zum Thema in der inneren Mitte ruhen absolviert;).“
Ach übrigens: der Autor (also ich;)) übernimmt keine Verantwortung auf Richtigkeit:P. Können aber gerne mal drüber diskutieren:D.
Zu den Kasten nur kurz: es gibt sie offiziell nicht mehr. Der eigentliche Hintergrund der Kasten kommt wohl daher, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Aufgaben (Dharma) haben und diesen entsprechend zu handeln haben. Wo ein Krieger aus kriegerischen Gründen eher töten darf, ist es für den Normalbürger der es aus egoistischen Gründen tut definitiv von nachhaltigem Nachteil (meist im aktuellen oder aber auch in einem weiteren Leben).
Das Kastenwesen besteht aus 4 Hauptkasten (Varna= Klasse, Stand, Farbe).
- Brahmanen (traditionell die intellektuelle Elite, Ausleger heiliger Schriften (Veda), Priester)
- Kshatriyas (traditionell Krieger und Fürsten, höhere Beamte)
- Vaishyas (traditionell Händler, Kaufleute, Grundbesitzer, Landwirte)
- Shudras (traditionell Handwerker, Pachtbauern, Tagelöhner)
weitere Details siehe [Wikipedia], wo ich mir auch einiges meines Wissens während der Zeit erarbeitet habe. Diese Kasten sagen wenig über den entsprechenden Wohlstand der Gruppe aus, da sie eher nach ritueller Reinheit und Aufgabenbereichen unterteilen[Wiki].
Diesem Wissen entsprechend wird man auch nicht in eine Kaste reingeboren (wenn man den Beruf des Vaters übernimmt zwar gewissermaßen schon, aber wenn nicht, dann nicht;)) sondern den Taten,… entsprechend in eine Kaste einordenbar. Wenn man sich z.B. nur vegetarisch ernährt und weitere Verhaltensweisen stimmen, ist man halt ein Brahmane.
Was mir auch noch spannend erscheint: Das Zahlensystem in Indien umfasst Lakhs and Crores. Das sind gebräuchliche Wertebenennungen die ständig verwendet werden für 100000 (lak) und 10 Mio (cr).
Auch aus der Tradition könnten Kinderehen entstanden sein. Die potentiellen Menschenräuber suchen hauptsächlich nach Jungfrauen und wenn ein Mädchen bereits die Ringe und Ketten tragen, die das Zeichen für eine Ehe sind, sind sie uninteressant und damit sicherer als wenn sie unverheiratet wären. Nix was ich irgendwie unterstütze, aber mit dem Hintergrund irgendwie nachvollziehbarer…
Ich danke euch, dass ich euch meinen Indienaufenthalt zusammenfassen konnte und meine Erlebnisse und Gedanken etwas festigen und verarbeiten sowie diskutieren konnte:). Also bleibt neugierig im Leben und ich freu mich auf ein Wiedersehen, wo auch immer;).














