Reli mit Martin:)

Das Gegenteil von Mut ist nicht Feigheit sondern Anpassung.

Time and tides waits for no man.

Ahoihoi:)

ich versuche mich heute mal an einer Zusammenfassung des religioesen Lebens hier. Als Grundlage fuer diesen Blogeintrag dienen mir hauptsaechlich wie immer die zahlreichen Gespraeche mit Priya und Pawan, sowie ein wunderbarer Besuch bei Priyas Familie und ein Besuch in Hampi. Der Besuch bei Priya war am 1. Wochenende im August und wir sind am Sonnabend mit dem Bus nach Mangalore gefahren um erstmal einen intensiven Bildungstag einzulegen (neben den ganzen Studies;)). Erstmal nen Blick auf den dortigen Fischmarkt geworfen um dann in die Bildungsstaette fuer wissenschaftliche, historische und oekologische Themen „Pilikula“ [major eco-education and tourism development project] zu fahren. Dort haben wir erst ein Science-Center, ein Planetarium (hier war es kalt wie im Kuehlschrank), ein kleines Dorf mit historischem Handwerk und einen Tierpark besucht.

ein kleiner Teil eines Fischmarktes, der nen doch recht interessanten Geruch hatte und wo sooo viele Fische frisch zubereitet worden sind
Meine 2 Fuehrer Vignesh und Priya kurz vor dem 3D Film ueber die Geschichte der Eroberung des Weltalls
Im Science-Center, mit nem Raetsel, was ich in der kuerze der Zeit echt nicht loesen konnte:(…
Ein, aus Stroh und Fasern gedrehter Strick hält eine Strohschicht in der Reis aufbewahrt wird… Mega interessant!! Da gab es ein Video wo das erklaert worden ist.
o.W.
Harry Potter like, bei den Schlangen:).
Ach und Slytherins Silber und die Schlangensprache scheinen halt einfach zusammen zu gehören… Das Bild ist aus nem Silbergeschäft;). Vllt ein Wörterbuch?? XD

Anschliessend habe ich mit beiden diesen Gokharnanatha Tempel besucht und durch das kopieren ihrer Rituale das Verhalten im Tempel gelernt und entsprechendes Hintergrundwissen gesammelt. Es hat z.B. jeder Gott sein eigenes Vehikel, was eine Ratte, ein Elefant, ein Nandi,… sein kann. Rein aus Ehrerbietung werden ueberall die Schuhe ausgezogen (die dann bei den Elefanten standen und bei dem kommenden Regen etwas nass geworden sind;)). In einem Tempel koennen auch mehrere Goetter sein, die in kleinen Tempeln im Gelaende als Statue zu finden sind und dort eine entsprechende Ehrerbietung erfahren. Es ist auch ueberall erlaubt Fotos zu machen, ausser natuerlich von den Statuen.

rechts im Bild ist ein Nandi

Also die Goetter selbst sind (fuer mich) unzaehlbar. Es könnten so bis an die 30 Mio sein. Es gibt aber 3 Hauptgoetter. Diese sind Brahma, Vishnu und Shiva. Diese haben folgende Aufgaben: GOD –> generation, opperation, destruction. Das heist der Brahma hat die Erde so geschaffen wie sie ist und das wars fuer ihn. Vishnu sorgt nun dafuer, dass alles weiter seinen Gang geht und ist bereits in der 9. von 10 Reinkarnationen (namens Buddha). Die naechste ist dann das finale Gericht… soweit ich alles richtig verstanden habe. Shiva zerstoert alles schlechte. Diese Goetter sind aus der Anfangsenergie entstanden. Diese heisst Adi Shakti (Anfangs Energie) und ist wie nachfolgend beschrieben entstanden: als es noch nichts gab, wollte sich das Boese aufschwingen die Herschafft zu uebernehmen, worauf sich alles Gute zusammengetan hat und das Gleichgewicht aufrechterhalten hat. Dieser Zusammenschluss hat dann die 3 Hauptgoetter erschaffen. An kleineren Goettern gibt es unglaublich viele und jeder kann sich seinen raussuchen. Es gibt uebrigens auch einen Hannoman. Das ist ein Affengott der die Boesen Zauber und Geister vertreibt, praktisch unsterblich ist (sind das nicht alle Goetter?) und MEGA viel Energie hat. Kann uebrigens auch Fliegen;). So wie ich die Religion verstanden habe, ist es ein Glaube an Energie und etwas was ueberall da ist und für einen Ausgleich sorgt, der mit dem Karma zusammenhängt.

Besagter Tempel als letzte Station der Bildungsreise…

Vignesh ist dann am Abend zu sich nach Hause abgezwitschert und ich bin mit Priya von ihrem Brother in law der Psychologie studiert und sogar Nitzsche kennt abgeholt worden. Im Haus sind wir dann sehr herzlich begruest worden und ich habe schon den ersten Namen gelernt;). Bala Krishna ist ihr Vater und das konnte ich mir merken, da Krishna die 8. Reinkarnation von Vishnu ist.

vlnr: Bala Krishna, Sumana, Chaitra, Ravi, Jayanti, Priyas Mama (=Onkel) and of course Priya:D (ich bitte alle Rechtschreibfehler großzügig zu ignorieren;)…)

Was fuer mich besonders beeindruckend war, war dass die Oma (Jayanti) mit (ich glaube) 82 noch die Hauptkoechin war und dabei war es egal, ob sie fuers Mittag alles geschnippelt hat, die Kokusnuss mit 4 gezielten Hieben geknackt hat, oder alles entsprechend gekocht hat. Ausserdem sind am Sonntag mindestens 8 Personen (in mind. 3 Besuchsgruppen) einfach mal so zu Besuch fuer nen Stuendchen vorbei gekommen und haben den Tag mit uns geteilt. Es wurde auch nicht wie bei uns mit allen zur selben Zeit gegessen, sondern eher nacheinander. So haben sich Priyas Eltern die gute Silberplatte (quasi ein großer Teller) geteilt, da Sumana (ihre Mama) uns während des Essens noch bewirtet hat. Ich durfte auch mal mit Chapati bereiten, wodurch ich echt der Held war, weil ich A in der Kueche war und B mich dank einer soliden Plaetzenback-Ausbildung ganz geschickt angestellt habe:). Von diesem Sonntag gibt es Zuhause bestimmt noch die eine oder andere Geschichte zu erzaehlen, ob von dem Kind von Chatra und Ravi, von den Kaetzchen und dem Hund oder einer Kiloschweren Lieferung von Gemuese, die einfach so unerwartet ins Haus kam…

Ein frisch ausgerolltes Chapati:)

Ganz kurz noch zum KARMA. Das ist bestimmt mit eins der wichtigsten Dinge, die so mit angesprochen worden sind. Ich habe mich vor allem am Anfang schlecht gefühlt, da sich mehrere Personen (besonders Priya) sehr viel Zeit genommen hat um mir echt viele interessante Fakten über Indien zu erzählen und entsprechend dann am Abend länger arbeiten musste. Darauf angesprochen meinte sie dankenswerter Weise, dass ich mir keine Sorgen darum zu machen brauche, da sie es gerne tut und wir beide nicht wissen wie und wo es uns was bringt (und ich nur ne begrentzte Zeit da bin). Karma habe ich so verstanden, dass alles was ich tue, irgendwann eine Folge verursacht. Diese Reaktion auf meine Handlung (also nicht nur körperlich, auch geistig schätze ich) muss nicht zwingend in diesem Leben erfolgen sondern könnte sich auch erst im nächsten bemerkbar machen.

Von daher wünsche ich euch nen erfüllenden Tag und werde im nächsten und vermutlich letzten Beitrag noch ganz kurz auf die Kasten eingehen:).

Tüdellü

Freizeitbeschaeftigungen

You may belong to any nation but don’t forget the humanity.

Was mache ich eigentlich in der Zeit, in der ich nicht gerade Paper lese und Beschichtungen auf Glassubstrate adsorbiere… Am Wochenende sind wir meistens unterwegs und davon will ich mal kurz nen Ueberblick geben, was da so geht. Erstmal, faengt so ein Ausflug mit einem Nachtbus an. Ist uebrigens bei ausreichend guter Strassenlage eine einwandfreie Reise- und Schlafmoeglichkeit (bisschen wie im Kinderwagen:D). Mit dem ersten Nachtbus ging es nach Mysore und Dank der guten Strassenverhaeltnisse war es eine recht schlafreiche Nacht (zumindest fuer eine 8h Busfahrt neben einer gespraechigen Polin). In Mysore war dann vor allem Geld ausgeben angesagt, wobei wir auch echt interessante Einblicke auf verschiedene Maerkte hatten und auf einen Berg gestiegen sind, wo ich mehr, in Deutschland verbotene, Zeichen gesehen habe, als ich vermutlich (und hoffentlich was die politische Strömung betrifft) mein restliches Leben sehen werde. Dort konnten wir sogar einen Tempel nicht besuchen, weil soooo viele Menschen angestanden haben. War aber echt kein Problem. Es gibt hier noch mehr Tempel;). Dann haben wir am Sonntag Abend ab 7 (also nach dem Sonnenuntergang) noch richtig entspannte Abendstimmung im komplett erleuchteten Palast mit richtig guter indischer Life Musik (Carnatic Musik) genossen.

Einer von mehreren interessanten Anblicken auf dem Fleischmarkt. Erstaunlicher weise ohne Fliegen…

Bild von Palast

Der entsprechende Palast von außerhalb …

Und dann sind wir in Hampi erstmals mit wirklich viel Wasser in … naja zumindest fast- Beruerung gekommen. Hampi ist eine alte Ruinenstadt die mal Hauptstadt eines grossen Koenigreiches war. Evtl sogar des ersten Koenigreiches in India. Und dort gab es von einem Fuehrer sooo viele Geschichten:). Die gibt es aber zu Hause. Hier kommt uebrigens auch Hannoman her… ein Affengott:). Und ich habe hier gelernt, dass bei kleinen Strassen echt schlechte Schlafbedingungen im Bus sind, da es mega wackelt und eine stabile (besser nicht Seiten-)Lage sehr notwendig ist fuer nen guten Schlaf.

Die Badestelle/ Waschstelle im Fluss in Hampi für den Tempelansässigen Elefanten und natürlich Menschen
Jetzt nur noch Waschstelle, aber
Ein Blick von einem Tempelberg auf einen quasi unendlich großen Spielplatz…:)…:D… :D:D
und Gerüchten aus meiner WG zufolge sind die Klos hier nicht so luxuriös wie bei uns, was für Manipal nicht zutrifft. In Hampi dagegen war alles hier sichtbare vorhanden;) Ich hatte zum Glück Klopapier, was aber für die örtliche Abwasserentsorgung ;)… bestimmt ungewohnt war.

Ich habe mich ausserdem intensiv mit Schimmel auseinander gesetzt. Meine positiven Gedanken dazu: Ich denke um die Welt und vor allem die Artenvielfalt zu retten muessen wir ganz viele „tote“ oder spaerlich bewohnte Raeume oeffnen und fuer unterschiedlichste Lebensformen nutzbar machen.

In dieser Kirche leben zum Beispiel unterschiedlichste Tiere und Menschen friedlich unter einem Dach.

Genau das habe ich unfreiwillig gemacht und kaempfe seitdem gegen den Schimmel… In Indien angekommen ist mein Brot mit Kaese nach nur 2 Tagen bereits zum Teil weis angelaufen gewesen. Sollte max bisschen trocken sein. Dann habe ich zu Hause nat nie die Klimaanlage an gemacht, da ich ja irgendwo mal ne Pause nach den tiefgekuehlten Arbeitsraeumen brauchte. Bis ich nach 2 Wochen auf meiner Waschtasche (immer das erste Objekt hier), dann auf Rucksaecken und Taschen und zu meinem grossen Entsetzen auf meinen Jacken, die einsetzende Belebung des Materials miterleben durfte. In diesem durchaus ausgeglichenen Kampf sind dabei meine Kernseife, ein Haende-Desinfektionsspray und die Klimaanlage meine hilfreichsten Verbuendeten:). Auch eine Kartoffelsuppe, die ich nur 1,5 Tage habe stehen lassen, ist ploetzlich sehr agil geworden und hat den Weg aus seinem Behaelter gesucht ung gefunden;).

Es gab bis jetzt auch zum Glueck nur ein Opfer zu beklagen… dies ist der Zustand, bevor es wie die restlichen schimmeligen Dinge aufs Fensterbrett ausgelagert worden sind…
Aber nach dem Besuch im Nachbarzimmer bin ich mit meinem ganz zufrieden;)

Und ich bin in der ersten Woche zum professionellen Moskito- und Sandfliegenjaeger augebildet worden. Wie? Learning by doing… Die Moskitos sollen ja allerhand Krankheiten uebertragen koennen und deshalb blieb mir in der Zeit, bevor ich meine Moskitonetze;) hatte nur eine Schutzzone ohne Moskitos einzurichten. In der Zeit habe ich leider annaehernd auf alles was sich bewegt hat, eingeschlagen und erst hinterher gefragt was es eigentlich war. Quasi ein Generalverdacht:( gegen annaehernd Mokitoähnliche Objekte. Das scheint der Grosse Nachteil von Angst (in Richtung Panik) zu sein. Hat sich am Ende der ersten Woche zum Glueck gelegt, was jeden abend ein tiefes Gefuehl der Ruhe in mir ausgeloest hat, einfach ins Bett zu krabbeln und fertig:)

Mein erstes Netz, was ohne mich bald Nordindien kennen lernt:)

Sonst zeichne ich Open Street Maps weiter und erkunde entsprechend Orte um die weissen Flecken auf meiner Landkarte zu entfernen. Ein bisschen auch um eine Alternative zu Google zu schaffen… Seit ich hier bin wuerde ich mich auch nicht mehr ueber die DSGVO beschweren. Datenschutz… ist hier anders als bei uns. Wenn ich zu einer Vorlesung von einem Dozenten gehe, muss ich ihn um Erlaubnis fragen. Heute war ich das 2. Mal da und da habe ich nat wieder gefragt um hinterher auch noch den Chef unseres Departments/ Institutes um Erlaubnis zu fragen (was für ihn dann gar kein Problem war)… In dem Kurs fuer Doktoranten war uebrigens Anwesenheitskontrolle, genauso wie in jedem Kurs fuer Studenten. Dafuer habe ich gerade wieder gelernt, wie ich meinen Taschenrechner effektiver nutzen kann (Ohho! … ist echt gut!). Auch im Hostel muessen sich die Maedchen per Unterschrift vor 11 zurueck melden und haben die Raeume dann auch nicht mehr zu verlassen. Jungs und Maedels sind natuerlich auch getrennt. Auch fuer uns Jungs … gilt, dass wir bis spaetestens halb 12 im Hostel sein sollen… theoretisch (praktisch ist das wurst). Und irgendwas zu nutzen, wo Wissenschaftliche Dokumente gefaehrdet sein koennten (Rechner, Bibliotheken!!) geht nur mit Erlaubnis und die ist durchaus nicht leicht zu bekommen. An alle Studenten: ich darf die Unibibo der Mediziner (und nur die haben oeffentliche Rechner) nicht nutzen, weil ich am technischen Teil bin… Man geht es uns gut zu Hause:o. Auf der anderen Seite wird alles mit Google Formularen gemacht, soziale Medien sind allgegenwaertig, im Sportcenter habe ich meinen Fingerabdruck, nebst Kopie vom Perso abgegeben (Fingerabdruck als Tueroeffner) und so weiter:(. Ach so, und ob jemand mein Bild irgendwo hochladen darf… :,D Gute Frage… Nein keine Frage, ne Selbstverstaendlichkeit. Dein Bild ist doch auf meinem Telephon… ist das da nicht meins?? Ich glaube ich habe die letzten Jahre ohne FB und WA und co locker in der Zeit aufgeholt, was die durchschnittliche Menge meines Gesichtes im Internet anbelangt. Ich war sogar im Fernsehen, hat mir Pawan dankenswerter Weise mitgeteilt:). Und bei diesem Zeitungsartikel wird ueber einen Mann (namentlich und Herkunft) geschrieben, der mit ner Schweinerei zu fragwürdigem Ruhm gelangt ist…

Es war echt spannend diese andere Lebenart kennen zu lernen und das es echte andere Kulturen gibt, die wir kennen lernen können:). Das sehen hier übrigens nicht alle europäischen Nationen so…

ich vermisse bei der Kommunikation von Regeln, vor allem im Hostel und im Sportcenter die mir geläufigere freundliche Art der Kommunikation von Regeln. Wenig Hallo und Tschüss, auch Danke ist spärlich und um etwas mit „Bitte“ zu bitten ist quasi nicht vorhanden. Was keiner Unhöflichkeit entspringt. Der mir fehlende Gruß wird unterlassen um niemanden beim Arbeiten zu stören (ok, bei den Hostelangestellten war es wirklich reine Unfreundlichkeit (aus meiner Perspektive zumindest- dafür könnte ich die aber immer noch … solange freundlich grüßen bis ich 2 mal was zurück bekomme…:()). Und das bitte ist einfach nicht üblich. Es wird was verlangt und wenn das grad nicht geht wird der andere das schon sagen.

Und ich habe mich Die 2 Wochen vor dieser Woche sehr viel ausgeruht. In der 2. August-woche war mir mal richtig schwindelig (das ich gedacht hab ich fall gleich um… war zum Glück im Office, da sind genug denen das dann auffallen kann) und ich war richtig fertig. Bin auch viel zu Spät auf Arbeit erschienen und nach 2 h wieder ins Bett gekrabbelt. Letztes Wochenende war ich dann auch bisschen krank mit Husten und bisschen Schnupfen. Das geht/ging aber gerade echt vielen so. Auch Einheimischen. Aber diese Woche scheint die Sonne wieder. Auch draußen haben wir in den letzten 2 Wochen bestimmt an 4 Tagen die Sonne mal für ne Weile gesehen. Es hat aber auch gut weiter geregnet. Und es fängt echt oft kurz nach 5 mit regnen an. Zuverlässig wie im Regenwald:D. Gerüchten zufolge bin ich hier in Manipal auch an dem Ort, mit dem zweitmeisten Regen in Indien:D.

Zum Vergleich: Deutschland hat nach langjaehrigen Messungen eine Gesamtsumme von unter 1000 pro Jahr. Ich glaube 800-900… Muss mal Opa fragen;)

So, ich wünsch euch erstmal alles Gute und den nächsten Eintrag werde ich wohl erst zu Hause schreiben können. Aber wir werden sehen:)

Wasser, lebensspendend und gewaltig

Einen guten Morgen euch:)

Ich habe sowohl aus hiesigen Nachrichten erfahren, dass es in meinem Staat Karnataka Ueberschwemmungen gibt, als dass es scheinbar auch bei euch in den Nachrichten verkuendet wird. Deshalb erstmal ne kurze Info: Ja es gibt ne ganze Menge Wasser im Norden und im Sueden von Mangalore. Hier in der Region ist es hingegen voellig entspannt und wir in Manipal sind auch auf einem Berg, weshalb hier nicht mit groesseren Problemen zu rechnen ist. Maximal mit ein bisschen Behinderungen im Strassenverkehr;), was ich dieses Wochenende auch erleben durfte. Bilder folgen spaeter. Ich brauche erstmal einen Moment um den besten Weg zu finden, meinen Laptop zu ersetzen. Bei dem guten ist letzten Freitag die RAM gekommen, weshalb er nur noch wild piept anstatt hoch zu fahren und die Tastatur funktioniert im Internet noch, aber beim schreiben mit Word… ,also nicht online, springt der Kursor bei bestimmten Buchstaben immer an den Anfang der Eingabezeile und die Maus waehlt nur noch die Verknuepfung ganz oben links in der Ecke anstatt, das was eigentlich gewuenscht ist. Mit der PC-Pool Infrastruktur in Freiberg sind wir, glaube ich, echt gut bedient!! Es ist unerwartet schwer an der Uni oeffentliche PC Arbeitsplaetze zu finden. Bin erstmal im Institut fuer Architektur unter gekommen;).

Lasst es euch gut gehen, und geniesst den Sommer;) 😛

Normale Kommunikation… oder das A und O

Im letzten Blogbeitrag hab ich ja das indische Englisch mal angesprochen. Dazu noch bisschen was… Auf Arbeit arbeite ich mit 2 Doktoranten in einem Büro. Pawan, mit dem ich arbeiten darf, forscht an der chemischen Variante (SILAR) um Halbleiterbeschichtungen auf Glasträger zu adsorbieren. Prija ist quasi die Bürochefin und forscht mit dem selben Ziel, nutzt dafür allerdings Vakuum um die Materialien zu Verdampfen und diese Dämpfe auf die Glassubstrate aufzutragen.

Maschine mit eingeschraubten Substraten und je 2 Bechern mit Lösung und dest Wasser

Für den dargestellten Prozess habe ich am ersten Arbeitstag erstmal eine intensive Grundlageneinheit erhalten. Was da so beinhaltet war, ist im nächsten Abschnitt mal aufgeführt (wahlweise überspringen;)):

Was sind Ionen und wie reagieren sie, Wie unsere Beschichtungen aussehen und wie sie aufgebracht werden (negative auf positive Schichten), Unterschied Leiter – Nichtleiter und dazwischen Halbleiter und deren Elektronenbänder, das meine Arbeit in Touchscreens eingesetzt wird und diese erst möglich macht – eine ungeheuer wichtige Info!! … ist schließlich alles ne Motivationssache;)-, Expo-Zahlen und Arngström = 10^(-10), benötigte Größen (Wellenlänge, f (Hz), Widerstand,…), Lichtspektrum, Lichtgleichung (Transmission+Adhäsion+Reflexion=100%), die von Planck aufgestellte Gleichung zur Strahlung, nach der die Energie umgekehrt proportional zur Wellenlänge ist, Wie ich die Bandlücke beeinflussen kann -dotierung, T Erhöhung, anderen Halbleiter Verwenden, Schichtdicke, aussetzen hochenergetischer Strahlung-, und das die: Wellenlänge(nm)*Bandlücke(eV)=1240 ist, womit nur die adsorbierte Wellenlänge benötigt wird um die Bandlücke zu errechnen.

Diese ganze Erklärung war mit der Zeit ganz gut zu verstehen, da sich Pawan Zeit genommen hat langsam zu reden (Schlüssel zum besseren Verständnis!!!) und ich mich dann dran gewöhnt hatte. So im Alltag ist es aber manchmal echt schwer was zu verstehen, da unglaublich schnell geredet wird, oder vor allem in ländlichen Gebieten Englisch nur wenig bis gar nicht geredet wird. Aber dafür gibt es ja Hände und Füße;). Es gab auch kleinere Komplikationen, wo ich krampfhaft versucht habe in die physikalische Erklärung die gehörte „violence-Gewalt“ einzubauen, bis sich herausgestellt hat, das die „wavelenght-Wellenlänge“ gemeint war. Ansonsten wird auf Arbeit oft karnatakisch gesprochen, was eine von endlos vielen (22 offizielle verschiedenen Sprachen – auf 29 Länder und über 800 verwendeten) Sprachen ist, die sich untereinander auch nicht verstehen.

Ich und meine Mittagsrunde im Labor (vlnr.: Vignesh, Pawan, Priya, Manutsh)

Jetzt war aber mal ein Spieleabend, wo ich von 5 der einzige war, der 7 Wunder kannte und immerhin 2,7 von 4 haben es verstanden…

Fürs Brüderchen:)

Eine weitere aber viel, viel besser verständliche Sprache ist die des Straßenverkehrs. Ja es wird gehupt, aber das ist einfach nur normales miteinander reden:). Es kann gehupt werden, wenn man an ne Kreuzung ran fährt und evtl nicht so viel los ist, es also Verschwendung wäre von vornherein ganz runter zu bremsen. Außerdem beim überholen, nur um anzuzeigen „Hey schau mal in den Spiegel und pass bisschen mit auf (leg mal kurz das Handy weg)“, oder wenn es auf Gebirgsstraßen um uneinsehbare Kurven geht. Wenn kein Hupen zurück kommt muss man schließlich auch nicht bremsen und hat die ganze Straße…

Einfach überall, wo man jmd was sagen will. Ist auch echt einfach dem ganzen zu folgen, weil alle machen, was logisch ist, alle langsam sind!! (das ist hier glaube ich wieder der Schlüssel), und jeder den besten Weg/ die nächste freie Lücke für sich sucht.

Soo viele sooo bunte Autos. Das ist ein richtiger Hingucker, hier unterwegs zu sein:)
Ein Kreisel … das Spielzeug der Verkehrsteilnehmer

Ich liebe diesen Straßenverkehr:D. Der entspricht auch ein bisschen meinem Fahrverhalten in FG mit dem Rad…:D;). Ich würde ihn euch gerne in Bilder packen, aber die geben ihn echt nicht wieder. Dafür sind Videos oder Erlebnisse notwendig. Als ich am ersten Tag über die große Kreuzung in Manipal gegangen bin hatte ich vor Aufregung Schmetterlinge im Bauch, als wäre ich verliebt:D. Hach schön, freut euch auf paar Videos=)

Kreuzung vor der Uni

Was noch wichtig ist, es gibt neben vielen Suzuki, ner ganzen Menge Hyundai und einigen Toyota diese TuckTucks.

Eigentlich nen Moped mit was ringsrum

Das sind die Rickschas hier, mit denen sich die Leute ständig, völlig unnötig kurze Strecken kutschieren lassen:P. Ich laufe lieber, da hab ich auch mehr von den Straßenquerungen. Ich bin auch der Meinung, dass es -besonders Früh, wenn ich munter bin und es hell ist – ungefährlich ist über die Straße zu gehen. Es halten alle an, wenn sich mal jmd verschätzt hat, oder nicht entschlossen genug in die nächste freie Lücke im Verkehr gegangen ist. Es gibt zwar auch andere Meinungen, aber die fahren auch mehr Rickschah:P.

Und zu guter Letzt noch ne Auffahrt, von der Nebenstraße auf die Haupstraße. Die haben echt gute, schlecht wegzuspülende Erde…. mal sehen wie lange noch bei dem Regen und dem Verkehrsaufkommen:P

Autos gegen Straße und Regen
Auffahrt zur Hauptstraße

PS: habe, dank meiner detektivischen Fähigkeiten, herausgefunden, dass die Teigfladen hier Chapati heißen. Dann nenne ich sie jetzt so und danke für Rotti (die auch aus Mais, Reis,… bestehen können). Ich bedanke mich übrigens viel zu oft und habe von meiner Laborleiterin dafür schon einige Ermahnungen bekommen. Versuche es also abzustellen und sollte mir das entgegen meinen Erwartungen gelingen, könnt ihr mir das bitte wieder angewöhnen?

And not so spicey please!!

Mahlzeug:), auf mehrfachen Wunsch und da es ein durchaus interessantes Thema ist, gibts heute mal nen Überblick übers Essen. Die Einstimmung auf das indische Essen fand bereits im Flugzeug statt. Es war ordentlich scharf (für mich zumindest). Der guten Sitte und ein wenig des Hungers wegen, habe ich eine Frau neben mir gefragt, ob ich ihr Essen noch aufessen dürfte… Sie hat mich verdutzt und belustigt angesehen den Kopf geschüttelt und der Stewardess bescheid gegeben, dass ich noch was haben möchte. Die brachte 2!! weitere Portionen, was ich dann doch gar nicht mehr so lustig fand. Wollte eigentlich eher nur was kleines drauflegen:/. Naja, hab´s dann aber noch geschafft…;)

vegetarisches Flugzeugessen, wovon nur rechts was sehr scharfes ist, an das ich mich aber recht deutlich erinner;)

Nachfolgend nen Überblick welche Mahlzeiten in der Regel wie gegessen werden. Die Reihenfolge natürlich genau andersherum als am Tag so üblich;).

Ein Abendbrot mit „Butter Chicken“
Ein tägliches Mittag bei SODEXO mit Reis und grüner Soße, Gurken unter den Teigfladen und nem Kichererbseneintopf wo gerade meine Hand mit nem Fetzen Teigfladen neue Ladung aufnimmt, irgendnem Gemüse hinten links und dem täglichen Yoghurt für alle
Das heiß geliebte Mensafrühstück:D

Also der Reihe nach: direkt vor der Arbeit gibt es Frühstück in der Mensa. Hier ess ich das Combofrühstück, was oben beispielhaft dargestellt ist. Was es immer gibt ist ein Ei aus dem Tiegel, Tee (sieht aus wie Kaffee), Milch und Toastbrot mit Butter und Marmelade. Vom Letzteren können wir uns so viel nehmen, wie wir wollen. Dieser Punkt und das das Frühstück an sich eigentlich nie wirklich scharf ist, haben es für mich zur besten Mahlzeit des Tages gemacht. Saft, Müsli und Wurstsalat? werden täglich mit anderen, meist süßen Speißen ersetzt (Eierkuchen, Muffins, Toast mit Honig, Spuren von Obst…).

Soweit so normal. Das eigentliche (gute) indische Frühstück ist eher herzhaft und enthält oft diese weiße, leckere Soße und eine scharfe Rote. Am besten schmeckt mir inzwischen die Kombi beider.

Schwupp und…
…weg

Das Mittag hat es meist dann deutlich mehr in sich. In der Woche gehe ich jetzt mit meinen Kollegen zu SODEXO, wo es indische Kost gibt. Das was für mich Zuhause das heiß geliebte Brot ist, ist für den Südinder der Reis. Warum Südinder? Im Norden von Indien wird verstärkt Fladenbrot gegessen, da dort Getreide deutlich besser wächst als hier im Süden der Reis.

Reisfelder mit Arbeiterinnen bei „meiner Brücke“

Die Hauptwerkzeuge der Inder sind beim Essen die Hände. Diese vorher ordentlich gewaschen und dann den Reis mit wechselnden Soßen und Beilagen vermengt. Inzwischen bin ich, was die Schärfe betrifft schon ein wenig abgestumpft, aber die Augen waren durchaus schon mehrfach wässrig. Es hat sich mir nie erschlossen, warum ständig überall Klimaanlagen laufen und trotzdem sauscharf gegessen wird, was es ja bekanntlich nicht kälter macht. Meine Lieblingsspeiße dabei sind die Teigfladen (wenn jmd nen besseres Wort hat, gerne in die Kommentare), da ich es einfach echt noch nicht gewohnt bin soviel Reis zu essen. Und da tut es gut zwischendurch mal nen Getreideprodukt zu essen und damit gleichzeitig die schärfe zu mildern.

Die Auswahl beim Mittag…
…und meine geliebten Teigscheiben:)

Das Essen habe ich mir in der ersten Woche auch gleich mal Indisch angewöhnt… Es wird dabei nur mit der rechten Hand gegessen (also auch Brot reisen) und dann das Essen wie mit einem Schieber (dem Daumen) in den Mund geschoben. Braucht etwas Übung, wird aber besser:).

Von wegen Foodsharing ist hier übrigends absolut nix los:(. Was hier an Essen weggeschmissen wird ist richtig übel:O. Auch auf Nachfrage hab ich erfahren, dass dieses Thema hier nicht wichtig genommen wird…Grrrr D:

Zum Abendbrot sind wir oft irgendwo Auswärtig essen. Dabei die Frage: Wer sind wir? Wir bezeichnet die Gruppe an IAESTE-Studenten, die aus aller Welt hier angereist sind.

Ein Teil der Gruppe beim Wasserfall

Das sind zahlreiche Europäer (vor allem Polen… mind 8 Pers), auch einige aus den Arabischen Landen (Oman, Jemen,…), sowie paar aus Afrika (Tunesien, Kenia,…). Aus Amerika habe ich bisher erst eine USAlerin getroffen und nat noch einige Asiaten, allen voran die Thailänder (mind 5). Aus Deu habe ich bisher glaube ich 4 getroffen, aber wie ihr seht, völlig den Überblick verloren. Kann mir auch Nationen deutlich besser merken, als Namen:/. Ach und nicht zu vergessen die indischen IAESTE-Mitglieder, die uns häufig begleiten. Unterhalten wird sich untereinander eig immer Englisch, wobei auch ab und an indisch und polnisch zu hören ist;).

Die Christ Church, die mich ob der Aussicht ein wenig an Flöha erinnert;). Ach,… natürlich katholisch:).

Habe sogar einen englischen Gottesdienst gefunden. Dabei bin ich sehr dankbar, dass die Geschichte von Maria und Marta Thema war, da konnte ich halbwegs folgen;). Sonst ist das hiesige Englisch doch sehr schnell und nicht ganz wie das europäische.

Zum Schluss noch, was ich wirklich vor allem letzte Woche an Essen vermisst habe (und immer noch tue) ist: Gemüse und Obst, da wir nix essen sollen, was nicht geschält werden kann… und vorsichtig sein sollen, was ich echt auch unerwartet stark bin und nen gutes Brot mit nem ganz normalen Käse. Ach und bissl die Haferflocken, aber die gibts hier bestimmt auch, also kanns nicht ganz so schlimm sein;).

Liebe Grüße aus dem lieben Indien:)

Ora, labora et explora

Namaste:)

übliche Handbewegung, wenn ein nicht jüngerer mit Namaste gegrüßt wird

For an english version please put this into Google translator. It should manage it mostly:).

Das erste Wochenende ist verlebt und davon möchte ich jetzt bisschen berichten:). Am Sonnabend bin ich nochmal arbeiten gewesen, da es hier gang und gebe ist (allerdings nicht für mich zwingend) und ich diese Woche ab Do mit unserer IAESTE-Gruppe auf Erkundungstour bin. Da kam das schlechte Gewissen mal wieder zum Zuge;). Zum Arbeiten ganz kurz: Wir haben das Ziel Halbleitermaterialien per chemischer Adsorption und Reaktion (SILAR) auf Glassubstrate aufzutragen und schauen jetzt, welche Maschineneinstellungen dafür geeignet sind. Genaueres später:)…

Nach dem Arbeiten und dringend notwendigen 2 h rumliegen habe ich dann endlich mal den nahen Endpointpark besucht.

Meine Aufenthaltsorte

Von dort aus war dann unter mir ein Fluss zu sehen… was das bedeutet ist dann ja wohl klar;). Mittels des landschaftlich schönsten Pfades ging es abwärts, bis ich am Fluss stand:):)

Am End Point

Unten angekommen, bin ich nach kurzem weiteren suchen auf diese wunderschöne und mittels was größerem als nem 2-Rad unerreichbare Brücke gestoßen. Da es die auf meiner Karte nicht gab, erschlossen sich jetzt ganz neue Erkundungsmöglichkeiten:).

Im an die Brücke angrenzenden Dörfchen waren dann an (fast) allen Häusern Kreuze. Hier eher rechts davor

4 Frauen (Mutter, Tochter älter und jünger als ich + Kind) auf Familienausflug von der Brücke antworteten mir auf ihrem Heimweg dann, dass es sowohl Christen als auch eine entsprechende Kirche zum beten in der Nähe gibt und fragten mich ob ich nicht mit ihnen kommen will. Aus dem “ Ich geh gleich zurück … nur den Meter noch“ wurde also „noch etwa 3 km“:P.

Eine interessante Wanderung mit einem brennenden Sofa und ner kurzen Motorradfahrt später stand ich vor dieser Kirche. Hier gabs zu meiner eigenen völligen Überraschung erstmal nen Tee mit dem Pfarrer. Jetzt war es ja aber schon nach 6 und um 8 ist es spätestens dunkel, Also… Der Pfarrer meinte aber, dass er sich heute mit paar Arbeitskollegen (unter der Woche ist er am Colleg) noch in Manipal auf nen Bierchen treffen will und mich dann dort absetzten kann:D:D:D.

Seine Kirche von Innen
Ähmm… gleiche Kirche?

Auf dem Rückweg hat er mir noch eine andere vor 2 Jahren neu gebaute Kirche gezeigt. Habe ich schon erwähnt das ich die Rückfahrt per Motorrad genießen durfte;):D. Zwar ohne Helm, aber hier wird auch nicht so schnell gefahren:´D.

Die besagte Kirche. Warum da der Pisaer Turm ist hat sich mir noch nicht ganz erschlossen…
Die Tagesstrecke so ungefähr:)

Am Sonntag ging es mit unserer Gruppe dann zu den Jog Falls, aber die Geschichten dazu gibt es zu Hause. Nur soviel: Wir Weißen sind dort echt fast die Hauptattraktion gewesen und die hießige Landschaft ist mega spannend. Aber wir waren auch echt müde nach über 10 h Busfahrt für… 5 h Aufenthalt.

nach nem guten Wettkampf bei jenem Wasserfall;)

Herzlich willkommen im Monsun:D

Also, in Frankfurt los geflogen und … naja… wie immer trocken und zu viel Sonne. Was ist ne Lösung? Na in den Süden zu fliegen;). In Mumbai ging es frühs:P erstmal in die Wolken und dann war da echter Regen:o. Ich dachte schon jetzt schlingert das Flugzeug wegen Aqua Planing weg, aber alles sicher wie gewohnt. Dann in Mangalore um halb 10 angekommen und da hat es nicht geregnet, war aber mega schwül und warm. Mit dem Cab Car ging es dann durch Gegenden und über Straßen wie ich mir Indien vorstelle. Kleine provisorische Hütten und auch um 11 noch ganz schön was los. In Manipal sind wir aber in ner scheinbar sehr reichen Gegend, wo es wenig von der echten indischen Kultur gibt. Wobei die Inder den Britten ziemlich ablehnend gegenüber stehen, da sie von sich selbst sagen, dass ihre Kultur durch diese zerstört worden ist. Ich fühle mich eigentlich wie in Deutschland muss ich gestehen, mit der Ausnahme, dass ich mich lieber zu Fuß als per Rad durch die Stadt bewege. Also soweit so gut. Bin euch 3,5h voraus und mache jetzt halb 1 mal Schluss, da morgen wieder fleißig sein ansteht:).

Auf in die weite Welt:)
An den ersten 2 Tagen (So+Mo) hat es immer noch echt wenig geregnet. Erst ab Dienstag erscheint es mir notwendig IMMER Regensachen dabei zu haben (oder einfach nass zu werden… wird nicht so schnell kalt, da es ja nicht verdunstet;)).

My First Blog Post

Muse ist der schönste Besitz von allen.

— Sokrates.

Das ist mein erster Blog und damit heise ich dich herzlichst Willkommen:). Ich bin also gut im fernen Indien angekommen und in der vermutlich europäischsten Ecke gelandet. Bin jetzt in Manipal. Das ist ziemlich weit im Süden bei Udupi, das ist nördlich von Mangalore und das ist ziemlich genau westlich von Bengalore (was wirklich ne große Stadt zu sein schein:).

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten